Thermoholz für deine Terrasse – innovative Alternative zum klassischen Terrassenbodenbelag

Bild: Genieße deine Terrasse gemütlich zum Entspannen oder mit Freunden – jetzt planen und vom optimalen Terrassenbelag profitieren. Wir informieren hier über Details zur Alternative Thermoholz für Terrassenbeläge.

Thermoholz für deine Terrasse – Thermoholz, eine innovative Alternative zum klassischen Terrassenbodenbelag

Terrassenbesitzer wissen es zu schätzen, wenn sie morgens auf ihrer Terrasse sitzen, eine Tasse Kaffee trinken und die wärmenden Strahlen der aufgehenden Sonne und die frische Luft genießen. Outdoor Living liegt voll im Trend. Damit ist Freiluft-Wohnen gemeint.

Gemeinsam im Freien die Natur genießen dank Terrasse & Garten

Das Wohnzimmer wird einfach ins Freie erweitert. Ein besonderes Glück haben natürlich jene, die einen Garten besitzen. Doch auch Balkone oder Terrassen können als Entspannungsoase genutzt werden, wo man grillen, ausruhen oder zusammen mit der Familie oder Freunden die Natur genießen kann. Im Unterschied zum arbeitsintensiven Garten sind Terrassen wesentlich pflegeleichter. Deshalb sind sie insbesondere für Berufstätige mit wenig Zeit manchmal die bessere Option. Doch um längerfristig Freude an der Terrasse zu haben, ist der richtige Terrassenbelag wichtig.

Thermisch modifiziertes Holz – Universität Hannover – HolzNews

Welcher ist der beste Bodenbelag für die Terrasse? – Terrassenbeläge

Jeder, der schon mal eine Terrasse gebaut hat oder bauen ließ, kennt die Qual der Wahl, welches Material er für den Terrassenbelag nehmen soll. Welcher Belag eignet sich am besten? Wo liegen die Vor- und Nachteile? Holz, WPC, Fliesen, Natursteine oder Beton. Die Auswahl ist groß. Und alle Materialien haben gewisse Vor- und Nachteile, die es bei der Auswahl zu beachten gilt. WPC ist naturfaserverstärkter Kunststoff. Das Material ist extrem haltbar, formstabil und pflegeleicht. Kann sich aber im Sommer bei direkter Sonneneinstrahlung stark aufheizen. Fliesen sind in puncto Vielfalt nicht zu übertreffen. Sie sind sehr einfach zu reinigen und in der Regel beständig gegen Wind und Wetter. Allerdings sind nicht alle Keramikfliesen auch frostbeständig. Naturstein ist besonders stabil und widerstandsfähig, kann sich aber verfärben und neigt zu Flecken. Beton ist kostengünstiger als Naturstein und frostfest, kann aber bei unsachgemäßer Versiegelung leicht porös werden, sich verfärben und Moos anzusetzen. Der Klassiker unter den Materialien für die Terrasse aber ist und bleibt Holz.

Terrassendielen aus Thermoholz

Holz ist ein natürliches Material und strahlt Wärme aus. Aufgrund der angenehmen taktilen Wahrnehmung (Haptik) ist Holzbelag besonders für Barfußfanatiker bestens geeignet. Größter Nachteil von Holz ist: Feuchtigkeit setzt ihm zu. Doch mit der richtigen Holzart können Feuchtigkeitsschäden abgewendet werden.

Gut geeignet sind z. B. Harthölzer wie Esche oder Eiche oder besonders innovativ: Thermoholz. Letzteres ist im Vergleich zu naturbelassenen Hölzern erheblich resistenter gegen holzzerstörende Pilze und hat eine sehr hohe Dimensionsstabilität, das ist die Fähigkeit des Holzes, wechselnden Umweltbedingungen, z. B. Temperatur und Luftfeuchtigkeit besser standzuhalten.

Vorteile und Nachteile von Thermoholz

Thermoholz wird hergestellt, indem man Holz mit Hitze behandelt. Je nach Verfahren werden die Hölzer auf 170-250 °C erhitzt. Die Hölzer durchlaufen dabei üblicherweise folgende Behandlungsphasen:

  • Ersterwärmungsphase: Das Holz wird unter Sauerstoffentzug auf etwa 100 °C erhitzt.
  • Vorkonditionierung und Trockenphase: Die Holzfeuchtigkeit wird kontrolliert auf 0 °C reduziert.
  • Hochtemperaturphase: Je nach Holzart und Veredelungsklasse wird dieses auf bis zu 250 °C erhitzt.
  • Konditionierungsphase: Ein optimales Feuchtigkeitsniveau wird wiederhergestellt.
  • Abkühlphase.

#Profix Lunawood – ein nachhaltiges Thermoholz für Terrasse und Fassade – Re Natur

Welche Vorteile hat die Holz-Behandlung mit Hitze? – Thermoholz Vorteile

Damit wird das Holz resistent gegen Pilz- und Insektenbefall. Durch die verringerte Wasseraufnahmefähigkeit von Thermoholz reduziert sich auch die natürliche Tendenz von Holz zu quellen und zu reißen. Allerdings beschädigt die extreme Hitze der thermischen Behandlung die Zellwände der Holzzellen. Infolgedessen verliert das Holz an mechanischer Belastbarkeit. Es verliert an Festigkeit, wird spröde und neigt dann häufig zu Brüchen und Rissen. Damit sind wir auch schon beim größten Nachteil von Thermoholz.

Diese Empfindlichkeit von thermisch behandeltem Holz kann z. B. dazu führen, dass beim Betreten der Holzfläche mit Pfennigabsätzen diese ziemlich schnell beschädigt werden kann.

Für Holzliebhaber bleibt dennoch die Erkenntnis: Die Vorzüge von thermisch behandelten Terrassenholz gegenüber unbehandeltem Holz sind unschlagbar: An vorderster Front steht die Resistenz gegen Fäulnis und die Widerstandsfähigkeit gegen Feuchtigkeit und Schädlingsbefall. Pilze und Insekten stellen keine Bedrohung mehr dar. Regen macht Thermoholz auch wenig aus. Es quillt und verzieht sich nicht. Thermoholz ist vor allem dort als Terrassenbelag gut einsetzbar, wo stark wechselnde Luftfeuchtigkeit und Wetterbedingungen vorherrschen.

Und but last not least, Thermoholz aus heimischen Hölzern z. B. Esche, Eiche, Kiefer etc. ist eine gute ökologische Alternative zu exotischen Hölzern wie Bangkirai. Insbesondere Holzbeläge aus Bangkirai sind in Deutschland sehr beliebt, doch man bedenke: Die Urwälder in Indonesien wurden aufgrund der Verwendung von Bangkiraiholz inzwischen bis zu 80 % abgeholzt, was dort mittlerweile ein nicht zu unterschätzendes Umweltproblem darstellt.

Was kostet Thermoholz?

Nicht jede Holzart eignet sich für eine thermische Behandlung. Gängige Thermohölzer gibt es in den Holzarten Esche, Fichte und Kiefer. Buche ist weniger geeignet, da sich der Festigkeitsverlust durch die thermische Behandlung bei der Buche sehr stark auswirkt. Zudem nimmt die Buche trotz thermischer Behandlung auch danach noch zu viel Wasser auf, was den Befall durch Holz zerstörende Pilze fördert. Auch die Pappel ist kein Favorit unter den Thermohölzern. Sie erreicht erst bei Behandlungstemperaturen von über 220 °C die Dauerhaftigkeitsklasse 2, läuft allerdings dann Gefahr stark zu verspröden und an Festigkeit zu verlieren.

Eine ausländische Thermoholzalternative ist der nordamerikanische Hickory (Dauerhaftigkeit 25-30 Jahre). Die Holzart neigt aber deutlich mehr als Esche, Fichte oder Kiefer zum Aufquellen bei feuchten Bedingungen.

  • Die durchschnittlichen Kosten einer Terrasse aus Thermoholz, einschließlich Befestigungsmaterial und Unterbau liegen je nach Fläche und verwendeter Holzsorte bei ca. 60 – 150 € pro m².
  • Eine 20 qm große Holzterrasse kann somit leicht auf 1200 € kommen. Ein Quadratmeter Terrassenboden z. B. aus Thermoesche kostet etwa zwischen 70 und 80 €. Böden aus Thermokiefer und Thermofichte sind etwas günstiger.

Wie lange hält Thermoholz?

Die Lebensdauer einer Holzart wird mit der sogenannten Dauerhaftigkeitsklasse angegeben. Die höchste Lebensdauer hat Holz mit der Dauerhaftigkeitsklasse 1. Damit erreichen diese Holzarten eine durchschnittliche Lebensdauer von ca. 25 Jahre oder länger. Um die Dauerhaftigkeitsklasse von Holz festzustellen, werden bestimmte Labor- und Freilandversuche durchgeführt. Das Holz wird in einem Versuchsaufbau, mit Erdkontakt, längere Zeit dort vorkommenden Pilzen und Bakterien ausgesetzt.

Da Pilze in der Erde sehr aktiv sind, kann die Dauerhaftigkeit der Hölzer leicht festgestellt werden. Und genau hier punktet Thermoholz. Die für Terrassenboden gern verwendete Thermoesche hat die Dauerhaftigkeitsklasse 1-2 und kann somit eine Lebensdauer von über 25 Jahren erreichen. Thermofichte und Thermokiefer haben die Dauerhaftigkeitsklasse 2 und erreichen eine Lebensdauer von 15 bis 25 Jahren.

Gibt es eine Alternative für Thermoholz?

Angesichts der Thermoholznachteile mag mancher Terrassenliebhaber nach einer Alternative suchen. Eine solche ist Douglasienholz. Die Douglasie ist eine Holzart, die im 18. Jhd. nach Europa importiert wurde. Der mittlerweile in Deutschland heimische Baum wächst z. B. im süddeutschen Raum, etwa im Schwarzwald.

  • Das Holz der Douglasie ist von Natur aus wenig anfällig gegenüber Pilzen und Insekten und benötigt daher keine Thermobehandlung. Es ist aufgrund seines hohen Harzgehalts wetterfest und verträgt wechselnde Wetterbedingungen wie nass-feucht-trocken gut.
  • Ein Quadratmeter Terrassenfläche aus Douglasie kostet etwa 50-69 € inkl. MwSt. und ist damit geringfügig günstiger als Thermoholz. Unbehandeltes Douglasienholz hat die Dauerhaftigkeitsklasse 3 und erreicht in der Regel eine Lebensdauer von 10 bis 15 Jahren.

Fazit – Vorteile, Nachteile & Tipps zu Thermoholz als Alternative für deine Terrasse

Im Vergleich zu Tropenholz, welches sich bekannterweise durch seine teilweise extreme Härte und Stabilität, besondere Haltbarkeit, Witterungsbeständigkeit und Widerstandsfähigkeit gegenüber Schädlingen, Pilzen und Chemikalien auszeichnet, sind die Erfahrungsberichte über die alternative Verwendung von Thermoholz sowohl in Europa als auch in den USA durchweg positiv.

Für gutes Thermoholz bezahlt man einen ähnlichen Preis wie für natürliches Tropenholz. Thermoholz ist haltbar, witterungsbeständig und resistent gegen das Holz zerstörende Pilze, neigt allerdings zur Vergrauung. Letzteres hat aber keine Auswirkung auf die Haltbarkeit.

Die Vergrauung beginnt nach ca. 3–4 Monaten und ist ohne Behandlung nach ca. 8-12 Monaten abgeschlossen. Um die natürliche dunkelbraune Holzfarbe länger zu erhalten, ist eine regelmäßige Oberflächenreinigung mit Wasser und anschließendem Einölen mit einem handelsüblichen Thermoholz Öl empfehlenswert.

Thermoholz trifft Technik – FordaqIHB

David Reisner

David Reisner

Hier auf holzgefertigt.com präsentiere ich (David Reisner) hochwertige Produkte aus Holz wie Saunen, Gartenhäuser, Spielzeug und Neuheiten und Ideen rund um Holz. Ich interessiere mich für schöne und elegante Lösungen aus Holz und beschäftige mich mit meinen Themenseiten neben dem Interesse für Produkte aus Holz mit Finanzen, Musik, Veranstaltungen und Sport. Privat reise ich gerne, schwimme oder genieße die Ruhe in der Sauna oder erlebe die Natur. Auch für gutes Essen und Genuss bin ich jederzeit zu haben.

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